Zřícenina hradu Perštejn
Überreste einer mittelalterlichen Festung im Erzgebirge
Die Burgruine Perštejn befindet sich auf einem felsigen Vorsprung über dem Fluss Ohře in der Gemeinde Perštejn im Bezirk Chomutov in der Region Ústecký kraj. Diese gotische Burg wurde im dreizehnten Jahrhundert gegründet und im fünfzehnten Jahrhundert zu einer mächtigen Festung umgebaut. Sie wurde im siebzehnten Jahrhundert verlassen. Von der Burg sind nur noch die Überreste der Außenmauern, Reste des Palastes und vor allem Wälle und Gräben erhalten geblieben, die von ihrer einst ausgedehnten Größe zeugen. Die Ruine ist ganzjährig frei zugänglich und bietet einen Ausblick auf die Gemeinde und die Umgebung.
Zugang
Die Ruine befindet sich direkt in der Gemeinde Perštejn, die an der Straße Nummer 13 liegt. Das Auto kann auf einem kostenlosen Parkplatz mit begrenzter Kapazität abgestellt werden, der sich beim Gemeindeamt Perštejn befindet. Von dort führt die Route entlang der gelben touristischen Markierung zur Ruine, die durch die Gemeinde verläuft und auf den Burghügel ansteigt, wobei die Gesamtlänge weniger als einen Kilometer beträgt. Die nächstgelegene Bahnstation Perštejn ist nur wenige hundert Meter vom Beginn des Aufstiegs entfernt.
Umgebung – was es zu entdecken gibt
Das Gebiet ist ein Tor zum Erzgebirge. Knapp zehn Kilometer westlich befindet sich die historische Stadt Kadaň mit dem Franziskanerkloster und dem Mikulovická brána. In der Nähe der Gemeinde Perštejn befindet sich das Naturdenkmal Kukaččí skály, das bei Bergsteigern beliebt ist. Der Fluss Ohře wird in diesem Abschnitt für den Wassertourismus genutzt.










