Technische Denkmäler Teplicko

Štola Starý Martin

Štola Starý Martin

Krupka

Bedeutender mittelalterlicher Bergbaustollen mit langer Zinnabbaugeschichte

Der Štola Starý Martin ist ein historischer Bergbaustollen, der sich im Erzgebirge unweit der Stadt Krupka im Bezirk Teplice in der Region Ústecký kraj befindet. Dieser Stollen gilt als eines der ältesten und bedeutendsten mittelalterlichen Zinnbergwerke in Mitteleuropa, dessen Abbau bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Heute ist der Stollen der Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen authentischen Einblick in historische Stollen und riesige unterirdische Räume, die während des Zinnabbaus entstanden sind. Er ist ein bedeutendes Zeugnis der Bergbaugeschichte der Region.

Zugang

Zum Stollen führt von der Stadt Krupka (erreichbar über die Straße Nr. 13) eine gut ausgeschilderte Zufahrtsstraße. Für Autofahrer steht ein kostenloser Parkplatz mit ausreichender Kapazität zur Verfügung, der sich direkt am Eingang zum Stollen befindet. Es wird empfohlen, das Auto direkt am Stollen in der Ortschaft Knöttel abzustellen. Der nächstgelegene Bahnhof Krupka ist etwa fünf Kilometer entfernt; es ist besser, die Bushaltestelle Krupka, Bohosudov, Kaplička zu nutzen.

Was es zu entdecken gibt

In der Nähe befinden sich das Zámek a klášter Krupka sowie das historische Stadtzentrum von Teplice mit dem Lázně Teplice und dem weitläufigen Zámek Teplice. Knapp zwanzig Kilometer südwestlich liegt das markante České středohoří mit dem höchsten Berg Milešovka und der einzigartigen Zříceninou hradu Hazmburk. Es lohnt sich auch, die Rozhlednu Komáří vížka zu besuchen.

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Uhelné safari

Uhelné safari

Most

Eine einzigartige Exkursion in die Landschaft der Rekultivierung und Braunkohleförderung

Das Uhelné safari ist ein einzigartiges Projekt, das geführte Exkursionen in die ausgedehnte Landschaft der Braunkohleförderung und Rekultivierung in der Umgebung der Stadt Most in der Region Ústecký kraj anbietet. Besucher haben die Möglichkeit, riesige Tagebaue (zum Beispiel den lom ČSA und Vršany) zu sehen, die zu den größten in Europa gehören, und gleichzeitig zu beobachten, wie die ursprünglichen Gebiete rekultiviert und erneuert werden (zum Beispiel jezero Most und Jezero Milada). Die Exkursion dauert mehrere Stunden und bietet einen faszinierenden Einblick in die Auswirkungen des Menschen auf die Landschaft.

Zugang

Die Exkursion Uhelné safari beginnt ab einem Safaribus, der an einem genau festgelegten Ort direkt im Zentrum der Stadt Most beim Městské divadlo Most oder zu anderen ausgeschriebenen Terminen ab dem Krušnohorské muzeum Litvínov startet. Für Autofahrer steht ein gebührenpflichtiger Parkplatz im Zentrum der Stadt Most zur Verfügung (erreichbar über die Straße Nummer 13). Eine Ticketreservierung ist im Voraus erforderlich. Die nächste Bahnstation Most ist nur wenige hundert Meter entfernt.

Umgebung – was es zu entdecken lohnt

In der Nähe befindet sich die weitläufige Burg Hrad Hněvín mit Aussicht auf die ganze Stadt sowie das Autodrom Most. Knapp fünfzehn Kilometer westlich liegt die historische Stadt Kadaň mit dem einzigartigen Františkánský klášter Kadaň und dem Městské muzeum Kadaň. Es lohnt sich auch, die Vodní nádrž Nechranice und das Zámek Jezeří zu besuchen.

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Důl a nacistická podzemní továrna Richard

Důl a nacistická podzemní továrna Richard

Litoměřice

Ein Untergrundkomplex mit dunkler Kriegsgeschichte

Dieser ausgedehnte Komplex befindet sich im Hügel Bídnice bei der Stadt Litoměřice. Ursprünglich handelte es sich um ein Kalkbergwerk, das die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs in eine geheime Untergrundfabrik mit dem Decknamen Richard verwandelten. Hier wurden Motoren für Panzer und Fahrzeuge von Auto Union hergestellt, wobei Tausende Häftlinge aus dem nahegelegenen Konzentrationslager am Bau und an der Produktion arbeiten mussten.

Gegenwärtig ist das Untergrundareal für die Öffentlichkeit aufgrund drohender Einsturzgefahr und der Lagerung radioaktiver Abfälle im Teil Richard II unzugänglich. Zugänglich ist lediglich die Gedenkstätte vor dem Eingang der ehemaligen Untergrundfabrik – das Krematorium Richard, das als Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Besatzung dient. Die Stollen selbst sind mit massiven Toren verschlossen.

Zugang

Die Gedenkstätte befindet sich am Stadtrand von Litoměřice, in Richtung der Gemeinde Miřejovice. Parkmöglichkeiten bestehen direkt am Areal der Gedenkstätte und des Krematoriums. Die nächste Bushaltestelle des städtischen Verkehrsbetriebs ist „Litoměřice, u mrazíren“. Vom Stadtzentrum aus sind es zur Gedenkstätte etwa 2,5 Kilometer.

Die Umgebung und was sehenswert ist

Nur wenige Kilometer von hier entfernt liegt die Festungsstadt Terezín mit der Malá pevnost und dem Muzeum ghetta. Über Litoměřice erhebt sich der Hügel Radobýl, von dem aus man eine schöne Aussicht auf die Umgebung hat und wo der Dichter Karel Hynek Mácha seine letzten Verse verfasste. Im Zentrum von Litoměřice ist die gotische Burg Hrad Litoměřice mit ihrer Weinausstellung einen Besuch wert.

Der Besuch der Gedenkstätte bei der Fabrik Richard ist ein starkes Memento der Schrecken des Krieges. Obwohl der Untergrund nicht zugänglich ist, erinnern die oberirdischen Gedenkstätten an das Schicksal Tausender Menschen.

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