Ruinen Podkrušnohoří

Zřícenina hradu Rýzmburk

Zřícenina hradu Rýzmburk

Žernov (okres Náchod)

Die größte Burgruine im Krušné hory-Gebirge

Die Burgruine Rýzmburk, manchmal auch Osecký hrad genannt, liegt auf einem Felsvorsprung über der Gemeinde Osek in der Region Ústecký kraj. Sie wurde im 13. Jahrhundert von dem Adelsgeschlecht der Hrabischic gegründet und gehört zu den größten und ältesten Burgen in Nordböhmen. Die Burg war typisch für ihre zweikantige Disposition und war einer der wichtigen Verteidigungspunkte. Von der Burg sind ausgedehnte Teile der Außenmauern, Reste der Palastbauten und insbesondere der dominante Burgturm erhalten geblieben, der rekonstruiert wurde und als Aussichtsplattform dient. Vom Turm aus bietet sich ein schöner Ausblick auf das Mostecká pánev-Becken und den Kamm des Krušné hory-Gebirges.

Zugang

Zur Ruine gelangt man am besten von der Stadt Osek aus. Mit dem Auto kann man auf einem kostenlosen Parkplatz am Fußballplatz in Osek parken. Von dort führt eine knapp zwei Kilometer lange Route auf dem grünen Wanderweg zur Ruine, die in leichtem Anstieg durch den Wald führt. Für Touristen führt direkt vom Zentrum von Osek ein Lehrpfad zur Burg. Der nächstgelegene Bahnhof Osek město ist etwa zweieinhalb Kilometer entfernt. Die Ruine ist ganzjährig zugänglich.

Die Umgebung und was sehenswert ist

Die Dominante der nahen Umgebung ist das Klášter Osek, eines der bedeutendsten Zisterzienserklöster in Böhmen, das sich direkt in Osek befindet. Zudem bietet sich ein Ausflug auf den Gipfel des Bouřňák im Krušné hory-Gebirge mit Berghütte und Aussicht an. Knapp zehn Kilometer südlich liegt das Zámek Duchcov, das mit dem Wirken des berühmten Liebhabers Casanova verbunden ist.

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Zřícenina hradu Perštejn

Zřícenina hradu Perštejn

Perštejn

Überreste einer mittelalterlichen Festung im Erzgebirge

Die Burgruine Perštejn befindet sich auf einem felsigen Vorsprung über dem Fluss Ohře in der Gemeinde Perštejn im Bezirk Chomutov in der Region Ústecký kraj. Diese gotische Burg wurde im dreizehnten Jahrhundert gegründet und im fünfzehnten Jahrhundert zu einer mächtigen Festung umgebaut. Sie wurde im siebzehnten Jahrhundert verlassen. Von der Burg sind nur noch die Überreste der Außenmauern, Reste des Palastes und vor allem Wälle und Gräben erhalten geblieben, die von ihrer einst ausgedehnten Größe zeugen. Die Ruine ist ganzjährig frei zugänglich und bietet einen Ausblick auf die Gemeinde und die Umgebung.

Zugang

Die Ruine befindet sich direkt in der Gemeinde Perštejn, die an der Straße Nummer 13 liegt. Das Auto kann auf einem kostenlosen Parkplatz mit begrenzter Kapazität abgestellt werden, der sich beim Gemeindeamt Perštejn befindet. Von dort führt die Route entlang der gelben touristischen Markierung zur Ruine, die durch die Gemeinde verläuft und auf den Burghügel ansteigt, wobei die Gesamtlänge weniger als einen Kilometer beträgt. Die nächstgelegene Bahnstation Perštejn ist nur wenige hundert Meter vom Beginn des Aufstiegs entfernt.

Umgebung – was es zu entdecken gibt

Das Gebiet ist ein Tor zum Erzgebirge. Knapp zehn Kilometer westlich befindet sich die historische Stadt Kadaň mit dem Franziskanerkloster und dem Mikulovická brána. In der Nähe der Gemeinde Perštejn befindet sich das Naturdenkmal Kukaččí skály, das bei Bergsteigern beliebt ist. Der Fluss Ohře wird in diesem Abschnitt für den Wassertourismus genutzt.

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