Burgen Riesengebirge

Lesní hrádek Aichelburg

Lesní hrádek Aichelburg

Pec pod Sněžkou

Ein romantisches Denkmal über der Úpa im Krkonoše mit Blick auf den Rýchorský hřeben.

Der Lesní hrádek Aichelburg ist ein romantisches neugotisches Bauwerk, das sich hoch über dem Fluss Úpa am bewaldeten Hang des Světlá hora, unweit der Gemeinde Temný Důl im Krkonoše, erhebt. Es handelt sich hierbei nicht um einen mittelalterlichen Wohnsitz, sondern um ein einzigartiges Denkmal, das vom Forstpersonal der Herrschaft Maršov zum Gedenken an Berthold hrabě Aichelburg errichten ließ – einen bekannten Gutsverwalter und Mäzen des östlichen Krkonoše, der im Jahr 1861 verstarb. Ursprünglich verfallen, wurde das Bauwerk von einem Bürgerverein rekonstruiert. Heute befinden sich auf dem Felsen ein restaurierter Burgturm sowie ein hölzernes Wachhaus. Das Schlösschen bietet einen schönen Ausblick auf den Rýchorský hřeben und einen Teil des östlichen Krkonoše, auch wenn dieser durch die umliegenden Wälder teilweise eingeschränkt ist. Das Objekt wird vom Infozentrum Veselý výlet in Horní Maršov verwaltet, wo man sich den Schlüssel für die Besichtigung des Turminneren ausleihen kann.

Zugang

Mit dem Auto gelangen Sie in die Gemeinde Horní Maršov (etwa 15 km von Trutnov entfernt), wo das Parken auf ausgewiesenen Parkplätzen möglich ist. Mit dem Bus gelangen Sie direkt nach Horní Maršov. Mit dem Zug ist die nächstgelegene Station Svoboda nad Úpou, von wo aus es bis nach Horní Maršov etwa 7 km sind. Von Horní Maršov führt ein markierter Wanderweg (Trail) zum Schlösschen, der etwa 3 km steil bergauf verläuft. Ausgangspunkt kann das Infozentrum Veselý výlet in Horní Maršov sein.

Umgebung – was sehenswert ist Die Umgebung ist reich an Wandermöglichkeiten im Krkonoše. Vom Lesní hrádek Aichelburg führt ein markierter Weg namens Aichelburg bis nach Pec pod Sněžkou, der etwa 8 km lang ist und an Informationstafeln zu den hiesigen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Vom nahe gelegenen Horní Maršov aus kann man zum Rýchorský prales oder auf die Kämme des Krkonoše aufbrechen. Nicht weit entfernt liegt das beliebte Bergresort Pec pod Sněžkou, von wo aus man mit der Seilbahn auf den Gipfel der Sněžka fahren kann.

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Hrad Dolní Štěpanice

Hrad Dolní Štěpanice

Benecko

Der historische Kern der Gemeinde Benecko im Bezirk Semily (Region Liberecký kraj) war die gotische Hrad Dolní Štěpanice bei der gleichnamigen Siedlung. Die Burg stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, war ursprünglich dreiteilig und Untersuchungen im Bereich des Turms bestätigten eine Werkstatt zur Bleiproduktion, die aus der Zeit um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert stammte. Die hiesige Umgebung war nämlich im Mittelalter reich an Edelmetall- und Golderzen.

Die erste schriftliche Erwähnung belegt, dass der Besitzer im Jahr 1304 (einige Quellen geben 1305 an) Jan z Valdštejna war. Dieser war der Sohn von Zdeněk z Valdštejna, dem Gründer der Burg Turnov und Valdštejn. Demselben Geschlecht gehörte die Burg bis zu ihrem Untergang an. Das Bauwerk mit zwei Gräben wurde auf zwei Höhenebenen errichtet (obere und untere Burg) und diente dem Schutz des Weges nach Schlesien über das Krkonoše. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hörte die Burg auf, ein Wohnsitz zu sein, sie begann zu verfallen und wurde zu einer Ruine mit Mauerresten und Überresten des Verteidigungssystems. Viele Steine wurden für den Bau von Straßen in der Umgebung verwendet. Innerhalb eines Jahrhunderts (1890–1990) sank laut Fotografien die Höhe der Burgmauern um einen Meter. Die Ursache waren nicht nur der Mensch, sondern auch natürliche Einflüsse.

Das Bauwerk ist als geschütztes Kulturdenkmal eingetragen. Es gibt immer noch Raum für Entdeckungen, da Archäologen auf das verschüttete Erdgeschoss der oberen Burg gestoßen sind, das in einem Schuttkegel verborgen liegt. Der tiefer gelegene Teil, in dem sich der Brunnen befand, war wirtschaftlich genutzt. Die Mauer wurde durch einen prismatischen Turm abgeschlossen, den der Pfarrer von Horní Štěpanice Ende des 18. Jahrhunderts erfolglos zu sprengen versuchte. Schließlich stürzte er im Jahr 1821 von selbst ein und wurde anschließend von Denkmalpflegern saniert. Eine archäologische Untersuchung entdeckte im Turm einen Behälter, der als Speisekammer genutzt worden sein könnte. Bei weiteren Untersuchungen wurden viele andere Kostbarkeiten gefunden – Prager Groschen von Wenzel IV. und Vladislav II. Jagiello, Silbermünzen, Teile mittelalterlicher Armbrustpfeile und Jagdnicker.

Die geheimnisvolle Atmosphäre der Burg, die in hohen Wäldern liegt, wird durch viele Sagen über Burggeister, Schätze und Geheimgänge ergänzt. Sie wurde auf einer Höhe von etwa 565 m ü. M. etwa 1,5 km nordöstlich von Dolní Štěpanice erbaut. Die Ruine ist zugänglich und ein touristisch nicht markierter Waldweg führt von Horní Štěpanice ab der Kirche dorthin.

Zu den weiteren Attraktionen in der Region Krkonoše gehören der Rozhledna Žalý auf dem gleichnamigen Berg Hora Žalý, in Jilemnice dann das Zámek Jilemnice und bei Špindlerův Mlýn der Pančavský vodopád, der der höchste in Tschechien ist. Es gibt mehr als genug zu sehen, daher bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Unterkunft in der Umgebung der Hrad Dolní Štěpanice. Sie können je nach Ihren Vorlieben wählen. Reservieren Sie eine Hütte oder ein malerisches Ferienhaus, eine komfortable Pension oder ein Hotelzimmer.

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