Jezero Milada
Ein durch Flutung eines Tagebaus entstandener Freizeitsee im Ústecký kraj
Der Jezero Milada, gelegen im Ústecký kraj unweit von Ústí nad Labem, ist eine weitläufige Wasserfläche, die durch die Rekultivierung und Flutung des Braunkohletagebaus Chabařovice nach Einstellung des Abbaus im Jahr 2001 entstanden ist. Mit einer Fläche von etwa 250 Hektar und einer Tiefe von bis zu 25 Metern gehört er zu den größten Wasserflächen der Region. Der See wird für sein sauberes Wasser und seine ausgedehnten Grasstrände geschätzt, die ideal für Erholung, Schwimmen und Wassersport sind. Die Umgebung des Sees ist mit Wegen für Inlineskater, Radfahrer und Läufer erschlossen.
Zugang
Der Jezero Milada befindet sich bei der Gemeinde Chabařovice. Mit dem Auto ist die Anfahrt über die Autobahn D8 (Exit Chabařovice) möglich, wobei kostenlose Parkplätze in der Nähe der Strände zur Verfügung stehen. Die nächste Haltestelle der Busverbindung ist Chabařovice, Milada, die zu Fuß erreichbar ist. Die Eisenbahnstation Chabařovice (Strecke 131) ist etwa 2 km zu Fuß entfernt. Das Baden und der Zugang zu den Stränden sind ganzjährig und unbegrenzt möglich, wobei der volle Servicebetrieb nur in der Saison von Mai bis September angeboten wird.
Umgebung – was es zu entdecken lohnt
In der Nähe des Jezero Milada können Sie die historische Stadt Ústí nad Labem mit der Hrad Střekov, einer mächtigen gotischen Burg über dem Fluss Labe, besuchen oder in den Zoologická zahrada Ústí nad Labem gehen. Sie können auch die Stadt Teplice mit dem Zámek Teplice und den historischen Kurbädern besuchen. Interessant ist auch die Rozhledna Větruše bei Ústí nad Labem, die einen Ausblick auf die Umgebung und den Fluss Labe bietet.





