Naturattraktionen Chotyně

Krkavčí kameny

Krkavčí kameny

Mařenice

Sandsteinfelsentürme an der tschechisch-deutschen Grenze

Krkavčí kameny ist der Name für eine imposante Felsformation, eine Gruppe von Sandsteinfelsentürmen, die sich im malerischen Lužické hory direkt an der tschechisch-sächsischen Grenze befinden. Der Gipfel dieser bewaldeten Anhöhe, der auf der tschechischen Seite auch Sokolík (der kleinere Turm) genannt wird, liegt auf einer Höhe von etwa 556 m ü. M. und gehört zum Kataster der Gemeinde Dolní Světlá im Bezirk Česká Lípa. Dank ihrer Lage an einem alten Handelsweg sind Erwähnungen dieser markanten Felsen bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt.

Der Komplex besteht aus zwei Hauptfelstürmen, wobei derjenige auf der deutschen Seite ursprünglich Falkenstein (Sokol) genannt wurde. Der kleinere Turm auf der tschechischen Seite, Sokolík, hat zwei Gipfel, die die Menschen in der Vergangenheit mit zwei Köpfen oder dem Kopf eines Löwen und eines Pferdes verglichen. Heutzutage sind die Krkavčí kameny ein beliebtes Ziel insbesondere für Kletterer, die hier mehrere Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade finden. Die ursprünglich angelegten Aussichtspunkte, die in der Vergangenheit Teil touristischer Bauten waren, sind heute verschwunden, aber ihre Überreste sind im Wald noch sichtbar.

Wie Sie dorthin gelangen

Zu den Felsen selbst führt keine Autostraße, sie sind nur zu Fuß erreichbar. Der häufigste Ausgangspunkt auf der tschechischen Seite ist die Gemeinde Dolní Světlá, die zur Gemeinde Mařenice gehört. Von hier aus führt ein Wanderweg mit der grünen Streifenmarkierung des Klub českých turistů zum tschechisch-sächsischen Grenzübergang in das sächsische Jonsdorf, der an den Krkavčí kameny vorbeiführt. Der Zugang ist auch von der deutschen Seite, aus der nahegelegenen Gemeinde Jonsdorf, möglich.

Was Sie in der Umgebung entdecken können

Das Gebiet der Lužické hory, in dem sich die Krkavčí kameny befinden, bietet umfangreiche Wandermöglichkeiten. Verpassen Sie in der Umgebung nicht den Besuch des malerischen deutschen Kurortes Jonsdorf und seines Teils, der zum Přírodní park Žitavské hory gehört. Wenn Sie sich für Geologie interessieren, können Sie in der Nähe die Ruine der Burg Oybin finden, die sich über der gleichnamigen Gemeinde erhebt, welche nur ein kurzes Stück von der tschechischen Grenze entfernt liegt. Einen Besuch wert ist auch die Expozice v dole Černá díra in der Nähe von Jonsdorf, die einen Einblick in die Bergbaugeschichte bietet. Übersehen sollten Sie auch nicht Felsformationen wie die Nonnenfelsen (Skalní jeptišky).

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Skalní byt Skalákovna
Skalní byt Skalákovna 4839, Proseč pod Ještědem

Skalní byt Skalákovna

Proseč pod Ještědem

Eine mittelalterliche Wohnung in Sandsteinfelsen

Der Felsenwohnsitz Skalákovna ist ein einzigartiges und historisch wertvolles Felsgebilde und Wohnobjekt, das sich im Landschaftsschutzgebiet Kokořínsko – Máchův kraj in der Středočeský kraj, bei der Gemeinde Lhotka u Mělníka, befindet. Es stellt ein umfangreiches System aus Hohlräumen und Kammern in Sandsteinfelsen dar, die vom Menschen wahrscheinlich bereits im Mittelalter in den Fels gehauen und angepasst wurden und als Wohnung, Zufluchtsort oder Lagerraum dienten. Die Skalákovna ist ein typisches Beispiel für das in diesem Gebiet verbreitete Phänomen der Felsenwohnungen. Die Kammern und Gänge wurden erweitert und angepasst, um Schutz vor Witterungseinflüssen zu bieten. Die gesamte Lokalität steht als Kulturdenkmal unter Schutz und zeugt davon, wie sich die Menschen an die raue Felsumgebung anpassten.

Wie Sie dorthin gelangen

Der beste Zugang zur Skalákovna erfolgt von der Gemeinde Lhotka u Mělníka. Sie gelangen mit dem Auto in die Gemeinde und das Parken ist an den dafür vorgesehenen Stellen möglich. Zum Felsenwohnsitz führt eine gelbe Wandermarkierung, die Sie von der Gemeinde ins Tal leitet. Der Weg zur Skalákovna ist anspruchslos und führt über einen Waldweg. Die Lokalität ist für Fußwanderer frei zugänglich.

Was Sie in der Umgebung entdecken können

Die Umgebung ist reich an Felsformationen und historischen Orten. Unweit liegt die malerische Gemeinde Kokořín, die von der mittelalterlichen Burg Hrad Kokořín dominiert wird. Das gesamte Kokořínsko ist von Wanderwegen durchzogen, die zu weiteren Felsformationen führen, wie zum Beispiel den Pokličky oder den Harasovské jeskyně. Nördlich von Lhotka befindet sich die Burg Hrad Houska, eine mysteriöse mittelalterliche Burg mit Legenden über ein Tor zur Hölle.

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