Hrad Cheb
Die einzige staufische Kaiserpfalz in der Tschechischen Republik, bekannt für ihre einzigartige romanisch-gotische Kapelle.
Die Hrad Cheb ist eines der bedeutendsten und ältesten romanischen Denkmäler in der Tschechischen Republik. Sie wurde um das Jahr 1125 an der Stelle einer ursprünglichen slawischen Burgstätte errichtet, aber ihre heutige einzigartige Gestalt als Kaiserpfalz ist das Ergebnis eines Umbaus für Kaiser Friedrich Barbarossa, der um das Jahr 1180 stattfand. Die Burg ist das einzige Beispiel einer staufischen Pfalz in Tschechien und zudem die am weitesten östlich gelegene und am besten erhaltene mittelalterliche Pfalz überhaupt. Die Grundelemente der Pfalz, der Palas, der Černá věž und die Kapelle, sind bis heute erhalten geblieben. Ein Unikat ist vor allem die romanisch-gotische Doppelkapelle der heiligen Erhard und Ursula sowie der massive Verteidigungsturm Černá věž. An der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert wurde die Burg teilweise zu einer Barockfestung umgebaut, von der nur noch ein Torso erhalten ist.
Zugang
Die Hrad Cheb befindet sich direkt im Stadtzentrum am Ufer des Flusses Ohře. Mit dem Auto erreichen Sie Cheb über die Autobahn D6. Parkmöglichkeiten gibt es auf ausgewiesenen Parkplätzen im Stadtzentrum. Der Bahnhof Cheb ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, und vom Bahnhof aus ist es ein kurzer Spaziergang durch die Stadt zur Burg. Auch die Anbindung mit dem Bus ist komfortabel. Die Burg hat in der Saison verlängerte Öffnungszeiten und ist in den Nebensaisonmonaten an den Wochenenden geöffnet.
Umgebung – was einen Besuch wert ist
In Cheb befinden sich zahlreiche historische Kostbarkeiten, wie zum Beispiel der einzigartige Komplex mittelalterlicher Häuser Špalíček auf dem Platz náměstí Krále Jiřího z Poděbrad oder die Kostel svatého Mikuláše a svaté Alžběty. In der näheren Umgebung können Sie den bekannten Kurort Františkovy Lázně oder das Naturschutzgebiet Komorní hůrka, den jüngsten Vulkan der Tschechischen Republik, besuchen.




