Hradní věž Kotnov
Dominanter Turm der Stadtbefestigung in Tábor
Der Kotnov-Turm ist der älteste Teil der Burg Hradiště in Tábor, die im 13. Jahrhundert von König Přemysl Otakar II. gegründet wurde. Die Festung wurde später in die Stadtbefestigung der hussitischen Stadt Tábor integriert. An den Turm schließt das spätgotische Bechyňská brána (Bechiner Tor) an, das als wichtiger Eingang zur Stadt diente. Im 19. Jahrhundert wurde das Areal teilweise zu einer Brauerei umgebaut, der Turm blieb jedoch erhalten. Heute dient der 25 Meter hohe Turm als Aussichtspunkt auf die Stadt und das Tal des Flusses Lužnice. Im angrenzenden Bechyňská brána befindet sich eine Ausstellung des Husitské muzeum mit dem Titel „Leben und Arbeiten in der mittelalterlichen Gesellschaft“. Besucher können die Treppen zum Turmumgang hinaufsteigen und die historischen Innenräume des Tores besichtigen.
Zugang
Das Denkmal befindet sich am südwestlichen Rand des historischen Stadtkerns von Tábor. Parken ist im Parkhaus Pod Střelnicí oder auf den umliegenden kostenpflichtigen Parkplätzen möglich. In der Nähe befindet sich die Bushaltestelle des öffentlichen Nahverkehrs „Tábor, Kotnov“. Der Hauptbahnhof Tábor ist etwa 20 Gehminuten durch das Stadtzentrum entfernt.
Umgebung und was einen Besuch wert ist
Direkt in Tábor kann man den Žižkovo náměstí mit dem Denkmal von Jan Žižka und dem Eingang zum mittelalterlichen Untergrund (Středověké podzemí) besuchen. Ein bedeutendes sakrales Denkmal ist auch das Wallfahrtskloster Klášter Klokoty, zu dem eine Lindenallee führt. Zur Entspannung kann man zur ältesten Talsperre Mitteleuropas, dem Jordán, aufbrechen. Ein Besuch des Turms Kotnov bietet einen der schönsten Ausblicke auf die historische Stadt Tábor. Er ist ein Schlüsselort für das Verständnis der Verteidigungsfähigkeit und der Geschichte dieses hussitischen Zentrums.





